
Die Mitarbeiter des Instituts für Hämatologie und Immunologie und die Professoren verschiedener Fachrichtungen der medizinischen Wissenschaften haben die jüngste Kampagne der Diffamierung und des Hasses gegen die Angehörigen der Gesundheitsberufe in Kuba und im Ausland zurückgewiesen.
Einem Bericht des kubanischen Fernsehens zufolge verurteilt die kubanische Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation in ihrer Erklärung die Versuche, die altruistische Arbeit der kubanischen Medizin durch Hasskampagnen und Lügen zu diskreditieren.
Die kubanischen Gesellschaften für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Neurologie und Hämatologie brachten ihre Unterstützung und ihre Gefühle angesichts der den Ärzten entgegengebrachten Diskreditierung und der aggressiven und gewalttätigen Äußerungen zum Ausdruck.
Dr. Wilfredo Roque García, Direktor des Instituts für Hämatologie und Immunologie (IHI), erklärte, dass sie seit mehreren Monaten „einer sehr aggressiven, sehr manipulativen Medienkampagne ausgesetzt sind, in der unsere Fachleute und unsere Einrichtung verleumdet und diffamiert werden“.
Die Leiterin der pädiatrischen Abteilung des IHI, Dr. Lucelia Leyva, prangerte an, dass in einer der Direktmailings, die von den Anhängern der Ärzte, die die Hasskampagnen unterstützten, verschickt wurden, „die Leute dazu angestiftet wurden, in die Einrichtung zu kommen, weil darin fälschlicherweise behauptetet wurde, dass versucht werde Patienten im Krankenhaus zu entführen oder anzugreifen . Außerdem behauptete man, die Patienten würden vernachlässigt und rief so zu Hass und Gewalt auf.
In dem Bericht wird hervorgehoben, dass das IHI eine Spitzeneinrichtung der kubanischen Medizin ist, eine nationale Referenz für die Behandlung hämatologischer und immunologischer Krankheiten, die auch eine große Zahl wissenschaftlicher und innovativer Leistungen erbracht hat und sich bei der Ausbildung von Personal für das nationale Gesundheitssystem auszeichnet.
Dr. Olga Margarita Agramonte, Präsidentin der kubanischen Gesellschaft für Hämatologie, hob hervor, dass diese 1966 gegründete Einrichtung unter anderem eine Heilungsrate von 89-90% bei Leukämie im Kindesalter erreicht hat, was einen Meilenstein in der sozialen Entwicklung darstellt.
Angesichts der Maßnahmen des US-Außenministers gegen die internationale medizinische Zusammenarbeit Kubas und der Hasskampagne der antikubanischen Medien verteidigt die Gesellschaft ihre humanistische und solidarische Berufung.
AUS DER ERKLÄRUNG DER KUBANISCHEN GESELLSCHAFT FÜR PHYSISCHE MEDIZIN UND REHABILITATION
Die ethischen Dilemmata, mit denen ein Arzt bei seiner Arbeit konfrontiert wird, sind unterschiedlich, aber ein Arzt lügt nicht, manipuliert nicht, verletzt nicht, demütigt nicht; er stellt immer die Solidarität, den Altruismus, den Willen zur Überwindung der Krankheit und der Schwierigkeiten, die sich ergeben können, über alles andere, zum Wohle seines Patienten, seiner Familie und seiner Kollegen.
Ein kubanischer Arzt kümmert sich um die Menschen, schützt sie, ist solidarisch und setzt sich für ihr allgemeines Wohlbefinden ein, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer sozialen Stellung, ihrem Status und ihrem familiären Umfeld. Ein kubanischer Arzt, wo auch immer er sich aufhält, zeigt auch tiefen Respekt vor anderen Fachleuten.
Die von uns vertretene Ärzteschaft wird sich niemals an der Aggression gegen das kubanische Gesundheitssystem oder gegen die Arbeit, die wir tagtäglich leisten, beteiligen. Unsere Arbeit inmitten enormer Engpässe, kollektiver und individueller Opfer, spricht für sich selbst. Das Erbe der kubanischen Medizin wird immer stärker sein als die abscheulichen Angriffe dieser Charakterlosen..








