
Kuba ist heute eine einzige Familie, vereint mit den Familien von Assel Herrera Correa und Landy Rodríguez Hernández. Die sozialen Netzwerke sind Zeuge von Bekundungen aus allen Teilen des Landes an die Familien und Freunde der beiden Ärzte. Sie kommen auch von kubanischen medizinischen Missionen in verschiedenen Ländern der Welt, in denen 600.000 Mitarbeiter in sechs Jahrzehnten in 165 Ländern Dienst getan haben.
Inoffiziellen Informationen zufolge starben die beiden Ärzte, die sich auf einer medizinischen Mission in Kenia befanden, als sie im April 2019 von der in Somalia ansässigen Terrorgruppe Al Shabaab entführt wurden, an dem Ort, an dem sie gefangen gehalten wurden.
Gesundheitsminister José Angel Portal Miranda teilte mit, dass man zwar von den Bombenanschläge wisse, Berichte über die tödlichen Folgen jedoch nicht bestätigt worden seien.
Er sagte, dass die Familien von Assel und Landy von dem Moment an, als das Land von dieser Situation erfuhr - durch das ständige Überwachungssystem - sofort informiert wurden. Die kubanischen Behörden sind darüber in ständigem Kontakt mit ihren kenianischen und somalischen Kollegen, und unsere Leute werden informiert, sobald aktuelle Berichte eingehen.
Er stellte klar, dass diese Kontakte dauerhaft gewesen seien, dass sich Kuba seit den ersten Tagen der Entführung vor fünf Jahren systematisch um die Rückkehr der beiden in ihr Heimatland bemüht habe. Auch andere Regierungen und Persönlichkeiten hätten dabei mitgearbeitet.
Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, drückte im sozialen Netzwerk x sein ganzes Mitgefühl mit den Familien aus, in diesen Momenten der Ungewissheit und des großen Schmerzes. "Ich bewundere die Stärke beider Familien und erinnere mich mit großer Zuneigung an unsere früheren Begegnungen", sagte er und bekräftigte, dass sie den edlen und großzügigen Geist eines Volkes verkörpern, das selbst das, was es nicht hat, mit den einfachen Menschen dieser Erde teilt. Er versicherte, dass Kuba die Hoffnung nicht aufgebe, sie lebend zu finden.








