OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Tribuna de La Habana entnommen 

Kuba ist eines der wenigen Länder, in denen die Biotechnologie-Industrie mit dem öffentlichen Gesundheitssystem zusammenarbeitet, um Krankheiten zu bekämpfen, die ein epidemiologisches Risiko darstellen könnten.
In diesem Zusammenhang arbeitet das Immunoassay-Zentrum (CIE), das zu BioCubaFarma gehört, an der Erforschung und Entwicklung eines Schnelltests für den Nachweis von Dengue-Fieber.
Rebeca González Fernández, beim CIE für Kommunikation zuständig, erklärte gegenüber Granma, dass das Gesundheitssystem bereits den Umelisa IgM Dengue - einen vom Zentrum entwickelten Test - verwendet, der in einem Labor mit der Technologie des Ultra Microanalytical System (SUMA) bearbeitet werden muss, aber  erst am fünften Tag der Symptome des Patienten durchgeführt werden kann.
Aus diesem Grund habe es sich das CIE zur Aufgabe gemacht, an einem Schnelltest zu arbeiten, dessen Ergebnisse in kurzer Zeit zur Verfügung stehen, da er das NS1-Antigen in den ersten Stunden der Krankheit nachweist.
"Dies wird es dem nationalen Gesundheitssystem ermöglichen, alle Maßnahmen zu ergreifen, um den Ausbruch der Krankheit bei einem fiebrigen Patienten sofort nach der Bestätigung des Denguefiebers zu kontrollieren", sagte sie.
Bei seiner Konzeption, fuhr sie fort, habe man Wert darauf gelegt, dass er auf jeder Ebene des Gesundheitssystems einfach zu interpretieren und zu verwenden ist.
González Fernández betonte, dass dies der erste Schnelltest sei, den das CIE mit einem höheren Prozentsatz eigener Technologie entwickele, da es bereits den Sumasof-Diagnostiker gebe, der das Vorhandensein von menschlichem Hämoglobin in Fäkalien nachweise und in Kuba als Screening-Test für Darmkrebs bei Erwachsenen über 50 Jahren eingesetzt werde.