
Das Nationale Elektrizitätssystem (SEN) ist nach zwei Ausfällen, die gestern die Versorgung in Regionen von Matanzas bis Guantánamo beeinträchtigten, im ganzen Land wiederhergestellt worden.
Lázaro Guerra Hernández, technischer Direktor der Unión Eléctrica (UNE), erklärte gestern Abend gegenüber Granma, dass das System ein Defizit von 437 Megawatt (mw) aufgewiesen habe und dass je nach Verfügbarkeit die Stromerzeugung des Landes wiederhergestellt werde.
Nach Angaben der UNE kam es gestern um 12.32 Uhr zu einer Störung auf den 220 Kilovolt (kV)-Leitungen Matanzas-Santa Clara und Matanzas-Cienfuegos, die einen Stromausfall von Cienfuegos nach Guantánamo verursachte, der am Dienstagnachmittag gegen 16.00 Uhr wieder behoben war.
Gegen 17.24 Uhr ereignete sich jedoch - wie schon in den vergangenen Tagen - ein weiterer Waldbrand, der die Leitungen zwischen dem Umspannwerk Vicente in Ciego de Avila und Nuevitas ohne Spannung ließ, so dass die zentral-östliche Region keinen Strom mehr hatte.
Inzwischen wurden diese Leitungen wieder mit Strom versorgt, so dass die beiden derzeit in Betrieb befindlichen Blöcke des thermoelektrischen Kraftwerks Carlos Manuel de Céspedes (cte) in Nuevitas, Camagüey, anlaufen konnten.
In den frühen Morgenstunden und heute früh werden zwei Blöcke des Kraftwerks Antonio Maceo (Renté) in Santiago de Cuba in das System eingebunden werden, um eine größere Stabilität des Systems zu erreichen.
Es wurde auch berichtet, dass 17 Mikrosysteme in Betrieb genommen wurden, um die Versorgung lebenswichtiger Zentren und nach und nach auch die der Bevölkerung wiederherzustellen.








