
Am Dienstag ist das neue Unterseekabel, das Martinique über die Provinz Cienfuegos mit Kuba verbinden wird, in Martinique angelandet. Es wird die Kommunikationskapazitäten und die Interaktion der Kubaner mit der Welt diversifizieren, sichern und erweitern, soweit es die wirtschaftlichen Bedingungen des Landes zulassen.
Tania Velázquez, Präsidentin des kubanischen Telekommunikationsunternehmens (Etecsa), erklärte gegenüber Granma, dass nach Abschluss der physischen Verlegung auf dem Seeweg, man jetzt den terrestrischen Teil sowie die Integration der Geräte und Systeme der Verbindungspunkte abschließen werde.
Sie wies auch darauf hin, dass Tests und andere Verfahren durchgeführt werden, bis das Arimao-Unterwasser-Glasfaserkabel fertig ist und seine Inbetriebnahme angekündigt werden kann.
Rodrigo Malmierca, Minister für Außenhandel und Ausländische Investitionen, erklärte auf seinem Twitter-Account, dass „die Verlegung des Unterseekabels Arimao durch das französische Unternehmen Orange die beiden Inseln verbinden und damit die Voraussetzungen für eine Verbesserung der Dienstleistungen von Etecsa schaffen wird.
Die Installationsarbeiten begannen am 8. Dezember letzten Jahres, ein Projekt, das den Willen der kubanischen Regierung zeigt, das internationale Kommunikationssystem des Landes weiter auszubauen, um den Prozess der Computerisierung und der digitalen Transformation unserer Gesellschaft voranzutreiben, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident Jorge Luis Perdomo Di-Lella damals gegenüber dieser Zeitung.
Das Kabel mit einer Länge von etwa 2.500 Kilometern wird Kuba einen neuen Weg für internationale Dienste eröffnen und die derzeitige Internetverbindung geografisch diversifizieren. Diese Bemühungen werden durch das System ALBA-1 ergänzt, das aus der Verbrüderung zwischen Kuba und Venezuela hervorgegangen ist, um den nationalen Plan für wirtschaftliche und soziale Entwicklung bis 2030 zu erfüllen.








