OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Große Ehre für Caracas: Die am Donnerstag in Washington – wo sonst – tagende OAS verabschiedete ein Kommuniqué, um Venezuela aus dieser in Verruf geratenen Institution auszuschließen.

Anscheinend hatte man vergessen, dass die bolivarische Nation bereist im April 2017 beantragt hatte, aus Gründen der Ethik und Souveränität die OAS zu verlassen.

Bei dem Treffen – das mehr an einen Maskenball erinnerte – kam es zu einem Maskenaustausch zwischen dem wirklichen Chef der Organisation, dem US-Außenminister Mike Pompeo, der dorthin kam, um Befehle zu erteilen, was bezüglich Venezuela zu tun sei und einem ziemlich blass wirkenden Luis Almagro, der, wenn der Herr spricht es vorzieht, das, was er als Befehl erhielt, zu wiederholen.

Almagro war nicht zufrieden mit der Unterstützung, die er von den Vertretern der OAS Mitgliedsländer erwartete, fuhr jene an, die sich einer möglichen Suspendierung Venezuelas nicht anschlossen und sagte ihnen, dass „der, der den Demokratisierungsprozess nicht wolle, ihm zumindest keine Hindernisse in den Weg legen sollte“.

In einer Haltung der offenen Einmsichung rief Pompeo die OAS Mitglieder auf, Juan Guaidó als Interimspräsident Venezuelas anzuerkennen, nachdem Washington ihn unterstützen werde. „Jetzt ist die Stunde gekommen, dass die OAS als Insititution dasselbe machen müsse“, sagte Pompeo in einer außerordentlichen Sitzung der Organisation.

Laut EFE drang die Aktivistien Medea Benjamin der Gruppe Code Pink in den Sitzungssaal ein und unterbrach mit ihren Rufen die Rede von Pompeo.

„ Ich bin schockiert über diesen Staatsstreich, der im Gange ist“, sagte sie gegenüber Assosciated Press, während das Sicherheitspersonal sie aus dem Gebäude entfernte. „Mein Herz ist beim Volk Venezuelas“, rief sie aus.

Bereits zuvor hatte der US-Außenminister die Mitgliedsländer der OAS gebeten, Venezuela zu suspendieren, um „ Worte mit Taten zu begleiten“ und der venezolanischen Regierung eine Botschaft der Demokratie zu senden“.

Bereits einen Tag zuvor, als der venezolanische Regieurngschef den US-Diplomaten 72 Stunden zum Verlassen des Landes gegeben hatte, sagte er, dass Präsident Nicolás Maduro nicht die Befugnis habe, die diplomatischen Beziehunge zu den USA abzubrechen.

„Die Vereinigten Staaten erkennen das Maduro Regime nicht als Regierung Venezuelas an“, sagte Pompeo in einem Kommuniqué. Er versicherte, dass die diplomatischen Beziehungen mit Venezuela durch den Aufruf der „Interimsregierung von Guaidó“ aufrechterhalten würden.

Bei besagtem OAS Treffen ließen Vertreter einiger Länder der Region ihre Masken fallen und akzeptierten die Suspendierung der bolivarischen Nation.

Dazu sagte die Vertreterin aus Caracas Asbina Ixchel Marín: „Gestern fand in Venezuela ein Staatsstreich satt, der von einer Gruppe von Ländern unterstützt wurde, die jetzt versuchen sich hier in dieser Organisation zu rechtfertigen. Anschließend versicherte sie, dass „keiner der Beschlüsse der OAS für meine Regierung Gültigkeit hat“.

Venezuela klagte an, dass diese Sitzung ein Verstoß gegen die Normen des Völkerrechts darstelle. Sie sei ein Angriff gegen die Charta der OAS, die Verfassung Venezuelas und gegen sein Volk.