OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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BOGOTÁ – Die FARC verkündete heute die Aussetzung ihrer Wahlkampagne wegen fortwährender physischer und verbaler Angriffe gegen ihre Führer inmitten eines politischen Prozesses an, an dem sie, nach ihrer Konstutierung als politische Partei, das Recht hat teilzunehmen.

Für diesen Freitag ist eine Pressekonferenz angekündigt in der, wie der Politische Rat der Alternativen Revolutionäre Kraft des Volkes (FARC) bereits bekanntgab, „wichtige Ankündigungen über die Wahlkampagne gemacht werden,“, berichtet PL.

Radio Caracol ließ verlauten, dass die Konferenz wegen der Entscheidung stattfinde, die Wahlkampagne für den Kongress und die Präsidentschaftskandidatur von Rodrigo Londoño (Timochenko) auszusetzen.

Es wurde außerdem bekannt, dass heute der Öffentlichkeit Beweise über die Inszenierung der Angriffe auf den höchsten Führer der ehemaligen Guerilla Timochenko und anderer Mitglieder der Leitung wie den ehemaligen Verhandlungsführer der FARC in Havanna Iván Márquez vorgelegt würden.

Die FARC hat wiederholt angeklagt, dass sie nicht über die für die Rundreise durch die verschiedenen Departements des Landes erforderlichen Garantien besitze, die wesentlich für eine Wahlkampagne seien, auch wenn die Regierung die Gewaltakte gegen die Kandidaten der FARC verurteilt habe.

Es wurde auch darauf hingewiesen, dass das Centro Democrático, die Partei des Ex-Präsidenten Álvaro Uribe (2002-2010) hinter den Beleidigungen und Steinwürfen gegen ihre Kandidaten stehe.

Gestern warnte sogar die Generalstaatsanwaltschaft dvor, dass das gewalttätige Verhalten gegen Parteimitglieder der FARC gemäß dem Strafgesetzbuch als Straftat gelten könne.