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Sebastian Coe Photo: IAAF

Das System der Qualifikation zur Teilnahme an der Leichtathletik-WM in Doha 2019 wird das derzeit gültige sein, also das über die Erfüllung von Normen und nicht über die Platzierung in der Weltrangliste, wie es für die kommenden Weltmeisterschaften zunächst angekündigt worden war. So legte es am gestrigen Sonntag die Internationale Föderation der Leichtathletik (IAAF) fest.

„Nach Anhören aller Gruppen der Athleten-Gemeinde hat man festgestellt, dass, obwohl es breite Unterstützung für die neue Methode des weltweiten Rankings gibt, noch Arbeit zu tun bleibt, um zu erreichen, dass das Punktsystem allen Sportlern in allen Regionen gleichermaßen gerecht wird“, erklärte die IAAF in einem Kommunique.

Als Konsequenz daraus verlängert die IAAF, „in erster Linie um die Athleten besorgt“, die Periode der Beratungen über das neue System, solange die Unsicherheit andauert, und beschließt, derweil die alte Qualifikationsform über Erfüllung von Mindestnormen für die WM weiter anzuwenden.

Die neue Rangliste wird desungeachtet 2019 in Gang gesetzt und bis zu dessen Ende werden sich die Athleten wie auch die Verbände damit vertraut machen, bevor sie als neues System zur Qualifizierung für große Ereignisse übernommen wird.

„Wir glauben fest, dass das weltweite Ranking das beste System für unsere zukünftigen großen Meisterschaften wird, aber seine Einführung braucht Zeit und es ist wichtig, dass die Athleten und Verbände ein komplexes System vollständig begreifen. Wir wollen Gelegenheit geben, das Ranking in Aktion zu beobachten und zu sehen, wie es funktioniert, bevor wir es einführen“, erläuterte der Präsident der IAAF, der Brite Sebastian Coe.

Demgemäß verlängert sich das aktuelle System der Qualifikation über die Erfüllung von Normen für die Weltmeisterschaften von Doha, was während der Zusammenkunft des IAAF Verwaltungsrats am 3. und 4. Dezember dieses Jahres beschlossen werden wird.