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Über sein Treffen mit José Ramón Machado Ventura sagte Modrow, es sei eine Begegnung zweier Freunde gewesen, die gemeinsame Anstrengungen und Ziele einten Photo: Endrys Correa Vaillant

Gestern wurde einem überzeugten Revolutionär Tribut gezollt. Sein Leben ist stets dem Kampf für die Gerechtigkeit und die Interessen der am meisten Benachteiligten gewidmet gewesen. Er liebt auch Kuba, eine Nation, die er immer verteidigt hat und die ihn als Sohn empfing.

Aus diesem Grunde wurde Hans Modrow im José Martí Memorial vom Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Partei und Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen, José Ramón Balaguer Cabrera, der Orden der Solidarität überreicht.

Modrow brachte seine Dankbarkeit zum Ausdruck und gestand, dass dieser Augenblick für alle Zeiten in seinem Herzen bleiben und einen wichtigen Platz in seinem restlichen Leben einnehmen werde.

In Erklärungen gegenüber der Presse gab er wieder, was dieser Besuch auf der Größten der Antillen für ihn bedeute. "Für die kubanische Revolution beginnt eine neue Phase, und die Diskussionen um die Richtlinien finden nun ihren Platz in der neuen Verfassung. Raul Castro hat eindeutig gesagt, dass es kein Zurück geben werde. Die Menschen hätten debattiert, seien zu ihren Schlussfolgerungen gelangt und Kuba sei nun in die Pflicht genommen, weiter voran zu gehen.“

Er gestand auch, dass er angenehm überrascht gewesen sei, Gelegenheit gehabt zu haben, die vom Tornado betroffenen Orte zu besuchen und so Zeuge der schnellen Reaktion der kubanischen Regierung auf das Leid der Opfer zu werden. „Nirgendwo sonst auf der Welt hätte es eine solche Antwort gegeben", versicherte er.

Über seine Begegnung mit dem Zweiten Sekretär der Partei, José Ramón Machado Ventura, am vergangenen Donnerstag sagte er, es sei ein Treffen zwischen zwei Freunden gewesen, die gemeinsame Anstrengungen und Ziele verfolgen.