OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudio Revolución

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez wies die Führung der für Bauwesen, Transport und Landwirtschaft zuständigen Ministerien und die Unternehmensgruppe Azcuba an, Vorschläge vorzulegen, um auf lokaler Ebene in Kreisen und Gemeinden des ganzen Landes, das Problem der Verschlechterung der Straßen zu lösen; dies sollte auf ähnliche Weise geschehen, wie es in den letzten Jahren mit der lokalen Produktion von Baumaterialien gelungen sei.

„Mit demselben Konzept, das wir verfolgt haben, um der Nachfrage nach diesen Materialien nachzukommen, müssen wir ein Modul mit einfachen Ausrüstungen entwerfen, das von der nationalen Industrie hergestellt werden kann, um so eine Lösung zu finden, um der Verschlechterung der Straßen entgegenzuwirken, die zwar nicht von nationalem Interesse sind, die aber sehr wohl einen direkten Einfluss auf das Leben in den Gemeinden haben“, sagte er.

Dadurch würde Arbeitstellen entstehen, die verschiedenen Gebiete erhielten mehr Verantwortung bei der Bewältigung ihrer Schwierigkeiten und die Situation der Straßen würde verbessert, führte Díaz-Canel bei der Überprüfung weiter aus, bei der periodisch das Straßenbauprogramm des Landes ausgewertet wird.

Er ging auch auf die Situation der Straßen der Hauptstadt ein und auf die Tatsache, dass man fast immer die Hauptstraßen priorisiere. Dadurch sei die Instandhaltung der Straßen im Innern der Viertel und Gemeinden ins Hintertreffen geraten. Im nächsten Jahr sollte aber aufgrund der 239.000 Tonnen Asphalt, die für Havanna geplant seien, eine größere Verbesserung spürbar sein.

Er hob die Notwendigkeit hervor, strikt über die Qualität von allem zu wachen, was man zur Verbesserung der Straßen tue und um Kapazitäten zu schaffen, dass eine Brigade zur Verfügung steht, die, wenn sich ein kleines Loch im Belag auftut, dieses sofort schließen kann, bevor das Problem größere Auswirkungen mit sich bringt.

Bei dem Treffen wurde außerdem über die verwendung von widerstandsfähigeren Material debattiert, das bei der Pflasterung leichter zu handhaben ist, wie sie zur Zeit beim Boulevard San Rafael und auch im Chinesischen Viertel der Hauptstadt durchgeführt wird.

Der Minister für Transport Adel Yzquierdo Rodríguez gab eine Zusammenfassung über die verschiedenen Straßen, an den aktuell Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden, wie bei der Autobahn von Guantánamo nach Sagua de Tánamo, wo man an einer Befahrbarkeit bis Santiago arbeite. Auch sei beschlossen worden, die Straße von Marcané nach Birán und von Soledad de Mayarí, Calabaza nach Alcarraza in den Investitionsplan für 2019 einzufügen, da sie sich in einem sehr schlechten Zustand befinden.

Der Minister berichtete, dass die Brücke über den Zaza Fluss, die durch die Regenfälle, die den subtropischen Sturm Alberto begleitet hatten, schwer beschädigt worden war, wieder hergestellt sei. Auch die durch diesen verursachten kleineren Schäden an den Straßen in Sancti Spíritus, Villa Clara und Matanzas seien behoben worden.