OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Als erstes sprach der Premierminister Antigua und Barbudas, Gaston Browne. Er hob hervor, dass es zur Zeit Versuche gebe, den Frieden in der Region zu bedrohen. „Die Mächtigen wollen uns unterwerfen, wir müssen unsere Differenzen überwinden, damit der Kolonialismus nicht wieder durch die Hintertür eindringen kann“, sagte er. Er rief zu einer konzertierten Aktion auf, denn nur vereint könne man in der Stabilität vorankommen. Er sprach auch über die Notwendigkeit einer Finanzarchitektur, die die Probleme der kleinen Länder löse. Sein Land unterstütze die CEPAL und dringe auf eine Reform, um eine differenzierte Behandlung für die kleinen Karibikstaaten zu erreichen. Er widmete einen großen Teil seiner Rede den wirtschaftlichen und finanziellen Fragen der Region.

 Der Premierminister von St. Kitts und Nevis Timothy Harris forderte, die Sprachbarrieren und geographischen Barrieren aufzuheben, die den regionalen Forschritt behinderten und er setzte sich für eine größere Zusammenarbeit zwischen den Regierungen der Karibik ein. „Die Einigkeit, die sich beim Konsens für den Aktionsplan gezeigt hat, ist ein Beweis dafür, dass die Länder von diesem Geist durchtränkt sind“, sagt er.

 „Kuba muss für die Unterstützung, die es den karibischen Ländern gewährt hat, ausgezeichnet werden“, sagte der Premierminister Jamaikas Andrew Holmes. Er betonte, dass man angesichts des Klimawandels Verpflichtungen eingehen müsse. „In Jamaika spürt man bereits den Anstieg des Meeresspiegels“, sagte er. Er lobte die kubanische Regierung, für die Vorschläge, die sie zur Entwicklung und zur Bekämpfung der Schwachstellen der Region unterbreitet habe - wie Drogenhandel und Waffen- und Menschenhandel im Karibischen Meer, die große Auswirkungen auf den Frieden und die Sicherheit der Region hätten. „Das internationale Verbrechen unterhöhlt die nachhaltige Entwicklung unserer Länder, weil es gegen die Verpflichtung verstößt, die Karibik als Zone des Friedens zu erhalten“, sagte er.